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26.09.2016 Fußball ist mehr als Statistik


Detaillierte Statistiken vermitteln den Eindruck des "gläsernen" Spielers. Scheinbar alles wird gemessen, nichts bleibt unentdeckt.
Ist das wirklich so? Kann man Fußball wirklich "vermessen"? Blickt man auf essentielle, oft positionsspezifische Kerneigenschaften von sog. "echten Spielertypen", ergibt sich ein anderes Bild.

Wie misst man Spielwitz? Kein Datenchip erkennt den spielfreudigen Mittelfeldspieler so wie das Auge des erfahrenen, geschulten Scouts, der die situative Entscheidung des Spielers nachvollziehen kann.
Der "Zug zum Tor", der Tordrang eines Stürmers ist an der reinen Anzahl der erzielten Tore auch nicht zu erkennen. Die Dynamik des Mittelstürmers, der nur ein Ziel kennt, den gegnerischen Strafraum und das Tor, verliert dieser auch nicht mit zunehmendem Alter wie die messbare Schnelligkeit.
Wie kann eine Kamera die Spielübersicht eines "abgeklärten" Verteidigers aufzeigen? Gar nicht. Man sieht sie, wenn überhaupt, nur im Stadion, genauso wie das richtige Stellungsspiel des Torwarts, der sich gar nicht strecken muss.
Ein Spiel "lesen" tut der gute Spieler, nicht jedoch die Software.

Gutes Scouting fängt mit diesen Eigenschaften an und ergänzt sie mit den messbaren anderen wichtigen Statistiken. Der individuelle Bericht über einen Spieler, der genau dieses fußballspezifische Spielverhalten, die Fußballintelligenz, beurteilt, ergibt verknüpft mit Videos und Statistiken das perfekte Scouting.
Voraussetzung dafür sind erfahrene Fußballkenner sowie der richtige Umgang mit professioneller Software.


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